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WOMAN EDEN

"Woman Eden" beschäftigt sich mit der Frage nach Existenz, Akzeptanz und Wertschätzung verschiedener Ausdrucksformen der Femininität innerhalb der Kunst- und Kulturlandschaft und der Theaterwelt. Es untersucht, inwiefern feminine Bewegungen und Ausdrucksweisen ernsthaft wahrgenommen, respektiert und in künstlerische Diskurse integriert werden, insbesondere in Institutionen, die oft von patriarchalen Strukturen und maskulin konnotierten Ästhetiken geprägt sind.

 

Im Verlauf der Performance treten drei archetypische Gestalten in Erscheinung: Eva, Jezebel und Lilith. Eva, zunächst eine Figur, die das kulturell tief verankerte Bild weiblicher Reinheit und Unschuld verkörpert. Projektionsfläche und Mythos zugleich. Jezebel und Lilith stehen für den Ausdruck intensiverer, widerständigerer Kräfte. Während Jezebel mit Zuschreibungen von Verführung, Ambivalenz, Machmissbrauch und Kontrolle spielt, steht Lilith für eine ungezähmte,

ursprüngliche Kraft. Eine Form weiblicher Wut, die selten Raum erhält, aber tief verwurzelt ist.

Uraufgeführt am 10.05.2025 in der Heiliggeistkirche Heidelberg


Choreographie: Kim Gorol

Tanz: Kim Gorol

Dramaturgische Begleitung: Christina Liakopoyloy



Fotograf: © Günter Krämmer

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